Wann brauche ich einen Rechtsanwalt für Versicherungsrecht?

 

Versicherungen hat man für den Notfall. Wer einen Unfall erleidet, krank, invalide oder berufsunfähig wird, braucht nicht noch finanzielle Sorgen. Was aber, wenn der Versicherungsschutz durch den Versicherer verweigert wird? Dann braucht man einen spezialisierten Rechtsanwalt, eben einen Fachanwalt für Versicherungsrecht.


Obwohl sie jahrelang ihre Beiträge gezahlt haben, erleben viele Versicherungsnehmer, dass ihnen im Versicherungsfall die Leistung verweigert wird. Das ist dann mehr als nur ein Ärgernis. Ist man auf die Leistungen aus der Versicherung angewiesen um den Lebensunterhalt zu sichern, wirkt die Verweigerung der Zahlung Existenz bedrohend.

 

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Versicherungsrecht Dr. Alexander T. Schäfer kann Ihnen helfen:

- bei der Abwehr unberechtigter Anfechtung, Kündigung, Rücktritt oder Vertragsanpassung von Versicherungsverträgen wegen angeblicher Verletzung vorvertraglicher Anzeigepflichten oder von Obliegenheiten.

- bei der Durchsetzung von Leistungsansprüchen aus Personenversicherungen, wie der

  • Privaten Berufsunfähigkeitsversicherung (BU/BUZ)
  • Privaten Unfallversicherung (PUV)
  • Privaten Krankenversicherung (PKV)
  • Privaten Krankentagegeldversicherung (KTG)
  • Reiserücktrittsversicherung / Reiseabbruchversicherung.

 

Für ein Versicherungsunternehmen gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, um sich der Leistungspflicht zu entziehen. Zum einen kann der Versicherer den konkreten Versicherungsfall bestreiten. Denn der Versicherungsnehmer muss alle Voraussetzungen für seinen Anspruch beweisen und das ist häufig nicht leicht.

Der andere Weg besteht darin, dass der Versicherer den Versicherungsvertrag beendet – und zwar nach Möglichkeit rückwirkend, damit der Leistungsanspruch des Versicherten entfällt. Die Mittel hierzu heißen: Anfechtung, Rücktritt, Kündigung oder Vertragsanpassung. Der Versicherer braucht natürlich einen Grund um diese Rechte auszuüben. Der ist aber schnell „konstruiert“.

Insbesondere bei den Personenversicherungen (Private Krankenversicherung, Krankentagegeldversicherung, private Unfallversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung) wird gerne der Vorwurf der Verletzung „vorvertraglicher Anzeigepflichten“ erhoben: Der Versicherungsnehmer soll bei Vertragsschluss falsche Angaben zu seinem Gesundheitszustand gemacht haben um den Versicherer zu täuschen. In der privaten Krankenversicherung wird zudem häufig auch der Einwand eines „vorvertraglichen Versicherungsfalles“ erhoben, um die Kostenerstattung für geplante Behandlungen verweigern zu können.

Die Versicherungsnehmer können sich aber wehren: Denn genauso häufig die Belehrung des Versicherers unwirksam oder hat der Versicherer selbst Fristen versäumt. Wird eine Versicherung beendet, sei es durch Anfechtung, Rücktritt oder Kündigung, bleibt leider nur der sofortige Gang zum Rechtsanwalt. Insbesondere wenn die private Krankenversicherung gekündigt wird, ist anwaltlicher Rat absolut unumgänglich. Denn häufig finden die Gekündigten danach keinen Versicherer mehr, der ihnen eine private Krankenversicherung außerhalb des Basistarifs anbietet.

 

Sie erreichen den im Versicherungsrecht spezialisierten Rechtsanwalt Dr. Schäfer über das Kontaktformular oder unter 069-40034090.