Dr. Alexander T. Schäfer
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Die Produkthaftung für Medizinprodukte


In der modernen Medizin kommen immer mehr Medizinprodukte zur Anwendung. Die bekanntesten Medizinprodukte sind Implantate, etwa Hüftgelenksprothesen oder Herzschrittmacher. Mit zunehmender Verbreitung nimmt auch die Anzahl von Meldungen über fehlerhafte und schadhafte Prothesen zu. Insbesondere im Bereich der Hüftgelenks- und Kniegelenksprothesen sind in den letzten Jahren immer häufiger Produktfehler bekannt geworden.

In solchen Fällen besteht oftmals ein Recht auf Schadensersatz inklusive Schmerzensgeld nach den Regeln über die Produkthaftung. Der Gesetzgeber hat hierfür mit dem Produkhaftungsgesetz eine spezielle gesetzliche Haftungsgrundlage geschaffen, die neben den sonstigen Anspruchsgrundlagen gilt. Neben dem Hersteller kann danach auch der Vertreiber eines Medizinproduktes haften.

Der Hersteller haftet im Übrigen auch für sogenannte Design- und Fabrikationsfehler, dass heißt für Fehler bei der Entwicklung des Produkts selbst. Auch muss der Hersteller das Produkt überwachen, wenn er es in den Markt gebracht hat. Diese Überwachung hat in Vergangenheit schon häufiger zur Rückrufen von Medizinprodukten, insbesondere Prothesen geführt.

Warnhinweise und Rückrufe werden regelmäßig durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte veröffentlicht.

 

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