Dr. Alexander T. Schäfer
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"Ärztepfusch" - wenn die ärztliche Kunst versagt (Behandlungsfehler)

Wenn die Gesundheit durch ärztliche Behandlung nicht verbessert, sondern stattdessen geschädigt wird, ist das besonders tragisch. Zu der körperlichen Schädigung kommt dann das enttäuschte Vertrauen in die Kunst der Medizin. Keine Frage: Fehler passieren - auch in der Medizin. Umso wichtiger ist es, dass der Patient dann umfassend entschädigt wird. Leider geschieht dies immer noch viel zu selten. Stattdessen wird der Patient im Unklaren gelassen und die Regulierung verzögert. Dies darf nicht sein.

Ärztliche Kunstfehler sind Folge von Behandlungsfehler oder Verletzungen der ärztlichen Aufklärungspflicht über die Risiken eines Eingriffs oder einer bestimmten Behandlung. Umgangssprachlich wird dann meist von Ärztepfusch gesprochen. Zu den vermeidbaren Schädigungen gehören Hygienemängel, die eine gefürchtete MRSA-Infektion, der sogenannte Krankenhauskeim, zur Folge haben können und Schäden durch Fehler von Medizinprodukten, wie etwa Brüchen von Implantaten.

Die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen als Folge einer fehlerhaften ärztlichen Behandlung ist schwierig. Daran hat auch das Patientenrechtegesetz aus 2013 nichts geändert, da es so gut wie keine Verbesserungen für den Patienten beinhaltet. Ohne eine spezialisierten Rechtsanwalt, also einen Fachanwalt für Medizinrecht, wird das Bemühen um Schadensersatz häufig nicht von Erfolg gekrönt sein.

Neben den rechtlichen Problemen – der Patient muss den Fehler und den Schaden beweisen – sind es meist schwierige, medizinische Fragestellungen, die die Durchsetzung erschweren. Neben einer kompetenten anwaltlichen Vertretung sind häufig Privatgutachten notwendig. Wenn nötig arbeiten wir deshalb mit medizinischen Gutachtern zusammen und können für jedes ärztliche Fachgebiet qualifizierte Sachverständige vermitteln.

 

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