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30.12.2013 17:43 Alter: 4 yrs

10 Forderungen zum Patientenschutz

Auch 2014 bleiben die Forderungen aktuell.

Patienten, die aufgrund ärztlicher Aufklärungsversäumnisse oder Behandlungsfehler geschädigt werden, haben fast immer mit schier unüberwindbaren Hürden bei der Geltendmachung ihrer Forderungen zu kämpfen. Oftmals führt dies dazu, dass der Patient durch die psychische Belastung der Auseinandersetzungen mit dem Haftpflichtversicherer zusätzlich geschädigt wird. Der allgemeine Grundsatz, dass die Voraussetzungen eines (Schadensersatz-) Anspruchs von Anspruchssteller darzulegen und zu beweisen sind, wirkt sich im Arzthaftungsrecht besonders nachteilig aus. Der Patient ist in aller Regel nicht nur medizinischer Laie. Den schädigenden Vorgang bekommt er – anders als bei Unfällen – häufig auch gar nicht mit (etwa bei Operationen unter Anästhesie oder bei mangelnder Diagnostik).

Auch nach dem Inkrafttreten des Patientenrechtegesetzes 2013 hat sich an der Aktualität dieser Forderungen nichts geändert. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass das Gesetz ganz überwiegend nur die bestehende Rechtsprechung wiedergibt und nicht zu einer Verbesserung der Patientenrechte führt.

 

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