Dr. Alexander T. Schäfer
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Experten-Tätigkeiten: Abfindungsvergleiche und Berufungen

 

Abfindungsvergleiche

Gerade im Bereich der großen Personenschäden mit dauerhaften Folgen und wiederkehrenden Schäden - etwa Verdienstausfall oder Haushaltsführungsschaden - stellt sich die Frage, ob auch der zukünftige Schaden durch eine Einmalzahlung vollständig abgegolten werden soll. Der Vorteil eines Abfindungsvergleichs liegt darin, dass der Geschädigte sofort eine wesentlich größere Summer erhält, als wenn der Schaden immer nur sukzessive und über viele Jahre reguliert wird. Man erspart sich dadurch auch wiederkehrende Verhandlungen über die Art und Höhe der Schäden. Ein Nachteil kann darin bestehen, dass man auf Ansprüche verzichtet. Diese Gefahr besteht vor allem, wenn der weitere Schadensverlauf nicht absehbar ist.

Einen rechtlichen Anspruch auf eine abgeltende Gesamtzahlung gibt es in der Regel nicht. Nur unter ganz besonderen Umständen kann ein solches Recht ausnahmsweise einmal bestehen. Es ist aber so, dass die Haftpflichtversicherer meist zu einer solchen Lösung bereit sind.

Ein Abfindungsvergleich kommt insbesondere auch dann in Betracht, wenn der Schädiger seine Haftung dem Grunde nach anerkannt hat oder nach einem gerichtlichen Feststellungsurteil.

Eine pauschale Empfehlung, welcher Weg der günstigere ist, gibt es nicht. Hier muss immer im Einzelfall genau abgewogen werden. Entscheidend sind die persönliche Lebenssituation des Geschädigten und seine Zukunftsplanungen.

Besondere Beachtung verlangen abgeltende Vergleiche im Hinblick auf regressberechtigte Dritte. Eine umfassende und sorgfältige Prüfung und Aufklärung durch einen Experten ist deshalb unerlässlich.

 

Berufungen

Ein Schwerpunkt der Experten-Tätigkeit von Dr. Schäfer ist die Prüfung der Erfolgsaussichten einer Berufung und die Vertretung in Berufungsverfahren bei Klagen auf Schadensersatz und medizin- und versicherungsrechtlichen Prozessen. Ein Berufungsprozess bedeutet im Zivilrecht nicht automatisch eine komplett neue Verhandlung. Es handelt sich in erster Linie um eine Überprüfung des erstinstanzlichen Urteils. Das Berufungsgericht wird den Rechtsstreit also nicht zwangsläufig nochmals neu verhandeln. Dies erfolgt nur, wenn das Berufungsgericht Zweifel an der Richtigkeit der erstinstanzlichen Entscheidung haben sollte.


Leider lassen sich in der Berufungsinstanz nicht mehr alle Fehler oder Versäumnisse aus dem ersten Verfahren korrigieren. Wichtig ist deshalb, das erste Urteil einer genauen Prüfung zu unterziehen und mögliche Fehler der Richter herauszuarbeiten.


Wichtig für alle rechtsschutzversicherten Mandanten: Ein Wechsel des Anwalts ist zwischen der ersten und der zweiten Instanz ohne Mehrkosten möglich! Voraussetzung ist, dass der erste Anwalt noch keinen Auftrag zur Prüfung der Erfolgsaussichten oder Vertretung im Berufungsverfahren erhalten hat.

 

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